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Wie bereits erwähnt, lässt sich die Geschichte des Mittelalters nicht ohne die Geschichte der Kirche ergründen. Beide - die weltliche Geschichte und die kirchliche Geschichte - stehen untrennbar nebeneinander. Nur mit diesem Verständnis erklären sich auch solche widersprüchliche Phänomene wie Krieg führende Bischöfe und philosophierende Ritter und Könige.
Ein ganz anders Phänomen stellt dabei die Geschichte der kirchlichen Macht und Machtentwicklungen im Raum Bielefeld dar. Danach müsste heute Heepen oder Schildesche eine Großstadt sein - und Bielefeld ein kleiner Stadtteil von einem der beiden. Aber es kam ganz anders.

Die erste kirchliche Niederlassung wurde in Heepen angesiedelt, Herford war ein eigenständiges Kloster lange vor der Gründung Bielefelds, und die Ravensberger Grafen mussten für ihren Burgen- und Städtebau erst einmal den ganzen Johannesberg kaufen, um genug Holz zu bekommen. Und dieses Geschäft machten sie wiederum mit den Nonnen des Klosters Schildesche, die zu dem Zeitpunkt erhebliche Besitztümer inne hatten.

Alle oben genannten Kloster und klösterlichen Mächte waren also bereits 300 Jahre alt, als Bielefeld gegründet wurde. Aber die Bielefelder Grafen, zunächst die Grafen von Rafensberg, waren klug und siedelten zunächst auf der Ravensburg - ca 20 km nordwestlich von Bielefeld. Erst später wagten sie den Schritt zu dem strategisch schon Jahrtausende genutzten Pass durch den Teutoburger Wald und gründeten dort die Stadt Bielefeld. Sie befestigten ihr Revier mit einer Burg, erhoben Zölle und konnten so bald ihre Macht ausbauen und behaupten. So wuchs Bielefeld kontinuierlich zu einer großen Stadt heran.

Links ein paar der wichtigsten Kirchen außerhalb des zentralen Stadtkerns, die vor der großen Gemeindereform 1973 noch eigenständige Dörfer / Verwaltungsbezirke waren.

Zu den historischen Kirchen in den Außenbezirken:
Zur » Peterskirche in Dornberg


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